Rechenstörung / Dyskalkulie

Wenn Zahlen und Mengen keine Einheit ergeben............

Schon im Kindergarten entwickleln Kinder Vorläuferwissen über die Bedeutung von Zahlen und Mengen. In der Schule werden diese Kenntnisse erweitert. Die Kinder lernen die Grundrechenarten und beginnen Regelmäßigkeiten in der mathematischen Logik zu erkennen. Die einzelnen Lernschritte bauen aufeinander auf.

Ein Kind mit einer Rechenstörung hat es hierbei um einiges schwerer.

 

Ihnen fehlt das nötige:

  • Mengen- u. Zahlenverständnis,
  • es passieren häufige Zählfehler,
  • die Übertragung einer verbal/schriftlichen Form in eine Ziffer ist schwierig.
  • Das Stellenwertsystem wird nicht richtig verstanden,
  • oftmaliges verrechnen um "eins".

 

Kinder mit einer Dyskalkulie oder Rechenstörung verstehen Zahlen als reine Symbole, nicht als Mengenangabe.

 

Eine möglichst frühzeitige, individuelle Förderplanung beinhaltet: 

  • den Aufbau eines Zahlen-/u. Operationsvertändnis
  • Rechnen- u. /Rechenstrategien
  • Automatisieren von Grundaufgaben (Bsp. 1x1..)

Lese-Rechtschreibstörung

 

 

 

Die erste Klasse ist geschafft .........doch mit den

 

 

Buchstaben will es noch nicht so richtig klappen.......

 

 

 

 

 

Unter einer Lese-Rechtschreibstörung versteht man eine umschriebene, jedoch eindeutige Beeinträchtigung beim Erwerb der Schriftsprache. Die Kinder üben meist sehr fleißig, der Erfolg stellt sich trotz aller Mühe nicht ein.

 

Eine LRS kann sich in einer

  • isolierten Lesestörung
  • isolierten Rechtschreibstörung
  • u. in einer kombinierten Lese- u. Rechtschreibstörung

 äußern.

 

Wann sollte man an eine LRS denken?

 

  • Wenn Kinder Probleme beim Bilden einfacher Reime haben.
  • Buchstaben und Laute nicht korrekt benennen und analysieren können.
  • Lange Wörter können beim Lesen nicht sinnvoll gegliedert werden.
  • Die Kinder lesen sehr langsam.
  • Sie verstehen die gelesenen Texte nicht.
  • Buchstaben oder Wortteile werden ausgelassen oder vertauscht.
  • Ähnlich klingende Laute z.B. d,t, g,k  können nicht unterschieden werden.
  • Schwierige Wörter werden unterschiedlich falsch geschrieben.
  • Wiederholt auftretende Bauch- u. Kopfschmerzen, die meist nur in bestimmten Situationen auftreten.
  • Wenn Kinder Angstzustände, Depressionen oder Verhaltensauffälligkeiten zeigen.
  • Bei familiärer Vorbelastung.
  • Bei unleserlicher Handschrift, graphomotorischen Problemen.